Termine
1. Einführung in die Gartentherapie – Entwicklung von Sinnesgärten
Termin: 24. - 25. März 2012
Ort: Institut für Naturheilkunde
2. Erarbeitung und Erstellung des Therapieplans - Notfallkunde
Termin: 20. - 22. April 2012
Ort: Institut für Naturheilkunde
3. Exkursion – Nationalpark Hainich
Termin: 11. - 13. Mai 2012
(gesonderter Plan)
4. Gartentherapeutische Prozesse und Evaluation für spezielle Zielgruppen
Termin: 22.- 24. Juni 2012
Ort: Institut für Naturheilkunde
5. Botanik und Phytotherapie – Pflanzen als therapeutische Mittel
therapeutischer Einsatz von Holz, Stein und anderen Materialien
Termin: 28.- 29. Juli 2012
28.07.: Institut für Naturheilkunde
29.07.: Sabine Hoffmann, Dorfstraße 40, 07768 Altenberga
6. Gartenbau und Funktionalität – Aromatherapie - Bewegungsapparat
Termin: 31. August - 02. September 2012
31.08.: Institut f. Naturheilkunde
01.09.: Gartenmarkt Hartl, Alkerslebener Str. 2, 99334 Elxleben (bei Arnstadt)
02.09.: Institut f. Naturheilkunde
7. Praktische Gartenarbeit und Bewegungsabläufe therapeutisch einsetzen –
Prävention in der Gartentherapie
Termin: 28. - 30. September 2012
28.09.: Institut für Naturheilkunde
29./30.: Gartenmarkt Hartl, Alkerslebener Str. 2, 99334 Elxleben (bei Arnstadt)
8. Einsatz von Kunsttherapie als gartentherapeutisches Element
gestalterische Arbeit mit Holz, Stein und anderen Materialien - Landart
Termin: 12. - 14. Oktober 2012
12./13.10.: Institut für Naturheilkunde
14.10.: Gartenmarkt Hartl, Alkerslebener Str. 2, 99334 Elxleben (bei Arnstadt)
9. Projektierung von Therapie- und Erlebnisgärten - der Garten als Raum für therapeutische Angebote
Termin: 09.- 11. November 2012
09.11..: Institut f. Naturheilkunde
10./11.11.: Gartenmarkt Hartl, Alkerslebener Str. 2, 99334 Elxleben (bei Arnstadt)
10. Marketing / Coaching / Rhetorik
Schriftliche Prüfung und Verteidigung der Hausarbeit
Termin: 07. - 09. Dezember 2012
Ort: Institut für Naturheilkunde
Inhalt der Ausbildung
Die Ausbildung zum Gartentherapeuten dauert ein Jahr. Sie findet in sechs verschiedenen mehrtägigen Modulen statt. Hierbei wechseln sich theoretische und praktische Teile ab.
1. Grundlagenseminar
Das 4-tägige Grundlagenmodul thematisiert die Geschichte des Gartenbaus, die Entstehung von Gärten und deren unterschiedliche Wechselwirkungen zwischen Mensch, Pflanze und Tier. Es werden Grundlagen in der Anatomie und Physiologie des Menschen vermittelt. Ein Schwerpunkt liegt hierbei bei dem Aufbau und der Funktionsweise der Sinnesorgane.
2. Gartengestaltung und Kräuterfloristik
Elemente der Landschaftsarchitektur werden in diesem 4-tägigen Modul mit Gartenbau und therapeutischen Ansätzen verknüpft. Die Seminarteilnehmer planen Nasch- und Nutzgärten, Duft- und Tastgärten, Jahreszeiten- und Ziergärten, sowie Gefäßbepflanzungen. Weiterhin gestalten die Studenten spezielle barrierefreie Gärten für den Reha-Bereich. Besondere therapeutische Gartenelemente für seelisch und geistig Behinderte werden entwickelt. Floristische Grundlagen ermöglichen, die im Garten geernteten Pflanzen gestalterisch zu nutzen, die Sinne und die Feinmotorik zu schulen. Ein therapeutisches Arbeiten im Winter ist somit möglich.
3. Botanik und Phytotherapie
In diesem 3-tägigen Modul werden Kenntnisse in Botanik vermittelt. Im Fokus stehen Duft-, Heil- und Würzpflanzen mit ihren spezifischen Inhaltsstoffen und Heilwirkungen sowie deren therapeutische Einsatzmöglichkeiten. Ergänzt wird das Modul um einen Kurs in Pflanzenheilkunde. Die Phytotherapie gehört zu ältesten Therapieverfahren der Menschheit. Blätter, Blüten, Stengel, Wurzeln und Früchte werden zu Arzneimitteln verarbeitet. Geschätzt werden diese pflanzlichen Medikamente vor allem wegen ihrer guten Verträglichkeit und den vergleichsweise geringen Nebenwirkungen.
4. Grundlagen der Gartenarbeit
Das 4-tägige Praxismodul auf dem Gärtnerhof Holzhausen bringt den Studenten die Grundkenntnisse und Fertigkeiten des Gartenbaus nahe. Neben Arbeitstechniken der Pflanzenanzucht, wie aussähen, pikieren, topfen werden auch Grundlagen der Gartenpflege und des ökologischen Gartenbaus vermittelt. Bei der praktischen Arbeit werden Bewegungsabläufe analysiert und deren gezielter Einsatz in der Gartentherapie besprochen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Bepflanzen von Gefäßen für den Innenbereich. Therapiearbeit mit mobilem Grün kommt vor allem in stationären pflegerischen Bereichen zum Tragen.
5. Krankheitsbilder und Therapiean- sätze, Fallstudien
Um Menschen erfolgreich therapieren zu können, ist eine fundierte Kenntnis charakteristischer Krankheitsbilder unerlässlich. Dazu gehören Erkrankungen des Nervensystems ebenso wie Krankheiten des Bewegungsapparates und der Sinnesorgane. Die Studenten entwickeln im weiteren Verlauf Konzepte zur ganzheitlichen naturnahen Therapie dieser Krankheiten. In Fallstudien werden exemplarische Therapieansätze diskutiert und weiterentwickelt. Die Veranstaltung findet in einer realistischen Arbeitsumgebung statt. An diesem Ort üben wir auch verschiedene Entspannungstechniken und Meditationen mit Pflanzen.
6. Exkursion
Dieser Tag gehört dem praktischen Erleben eines Gartens. Die Teilnehmer lernen von erfahrenen Gärtnern und bekommen Einblicke in die Arbeitsergebnisse ihrer Kollegen. In diesem fortgeschrittenen Stadium der Ausbildung wurde das richtige Sehen und Erkennen von therapeutischen Potenzialen eines Gartens geschult. Die Studenten besprechen mit Gärtnern und Therapeuten Ansätze für neue Therapien und lernen von bestehenden funktionierenden Konzepten.
7. Analyse von gartentherapeutischen Einrichtungen, Verteidigung der Hausarbeit
Viele Einrichtungen für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen entsprechen lediglich den baulichen Standards, die der Gesetzgeber vorschreibt. Gartentherapeuten lernen in diesem Modul, darüber hinaus zum Wohlbefinden und zur Linderung der Leiden von Patienten und Bewohnern solcher Einrichtungen beizutragen.
Die Abschlussarbeiten befassen sich schwerpunktmäßig mit der Analyse anerkannter gartentherapeutischer Einrichtungen. Die Studenten beleuchten die unterschiedlichen Ansatzpunkte der Therapieeinrichtungen und vernetzen ihr Wissen in Vorträgen und Gruppendiskussionen. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer mündlichen Prüfung vor der Prüfungskommission. Im ersten Teil wird das Thema der Hausarbeit vertieft. Der zweite Teil der Prüfung ist eine fachliche Vertiefung des gesamten Ausbildungsinhaltes.
Inhalt der Ausbildung
Die Ausbildung zum Gartentherapeuten dauert ein Jahr. Sie findet in sechs verschiedenen mehrtägigen Modulen statt. Hierbei wechseln sich theoretische und praktische Teile ab.
1. Grundlagenseminar
Das 4-tägige Grundlagenmodul thematisiert die Geschichte des Gartenbaus, die Entstehung von Gärten und deren unterschiedliche Wechselwirkungen zwischen Mensch, Pflanze und Tier. Es werden Grundlagen in der Anatomie und Physiologie des Menschen vermittelt. Ein Schwerpunkt liegt hierbei bei dem Aufbau und der Funktionsweise der Sinnesorgane.
2. Gartengestaltung und Kräuterfloristik
Elemente der Landschaftsarchitektur werden in diesem 4-tägigen Modul mit Gartenbau und therapeutischen Ansätzen verknüpft. Die Seminarteilnehmer planen Nasch- und Nutzgärten, Duft- und Tastgärten, Jahreszeiten- und Ziergärten, sowie Gefäßbepflanzungen. Weiterhin gestalten die Studenten spezielle barrierefreie Gärten für den Reha-Bereich. Besondere therapeutische Gartenelemente für seelisch und geistig Behinderte werden entwickelt. Floristische Grundlagen ermöglichen, die im Garten geernteten Pflanzen gestalterisch zu nutzen, die Sinne und die Feinmotorik zu schulen. Ein therapeutisches Arbeiten im Winter ist somit möglich.
3. Botanik und Phytotherapie
In diesem 3-tägigen Modul werden Kenntnisse in Botanik vermittelt. Im Fokus stehen Duft-, Heil- und Würzpflanzen mit ihren spezifischen Inhaltsstoffen und Heilwirkungen sowie deren therapeutische Einsatzmöglichkeiten. Ergänzt wird das Modul um einen Kurs in Pflanzenheilkunde. Die Phytotherapie gehört zu ältesten Therapieverfahren der Menschheit. Blätter, Blüten, Stengel, Wurzeln und Früchte werden zu Arzneimitteln verarbeitet. Geschätzt werden diese pflanzlichen Medikamente vor allem wegen ihrer guten Verträglichkeit und den vergleichsweise geringen Nebenwirkungen.
4. Grundlagen der Gartenarbeit
Das 4-tägige Praxismodul auf dem Gärtnerhof Holzhausen bringt den Studenten die Grundkenntnisse und Fertigkeiten des Gartenbaus nahe. Neben Arbeitstechniken der Pflanzenanzucht, wie aussähen, pikieren, topfen werden auch Grundlagen der Gartenpflege und des ökologischen Gartenbaus vermittelt. Bei der praktischen Arbeit werden Bewegungsabläufe analysiert und deren gezielter Einsatz in der Gartentherapie besprochen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Bepflanzen von Gefäßen für den Innenbereich. Therapiearbeit mit mobilem Grün kommt vor allem in stationären pflegerischen Bereichen zum Tragen.
5. Krankheitsbilder und Therapiean- sätze, Fallstudien
Um Menschen erfolgreich therapieren zu können, ist eine fundierte Kenntnis charakteristischer Krankheitsbilder unerlässlich. Dazu gehören Erkrankungen des Nervensystems ebenso wie Krankheiten des Bewegungsapparates und der Sinnesorgane. Die Studenten entwickeln im weiteren Verlauf Konzepte zur ganzheitlichen naturnahen Therapie dieser Krankheiten. In Fallstudien werden exemplarische Therapieansätze diskutiert und weiterentwickelt. Die Veranstaltung findet in einer realistischen Arbeitsumgebung statt. An diesem Ort üben wir auch verschiedene Entspannungstechniken und Meditationen mit Pflanzen.
6. Exkursion
Dieser Tag gehört dem praktischen Erleben eines Gartens. Die Teilnehmer lernen von erfahrenen Gärtnern und bekommen Einblicke in die Arbeitsergebnisse ihrer Kollegen. In diesem fortgeschrittenen Stadium der Ausbildung wurde das richtige Sehen und Erkennen von therapeutischen Potenzialen eines Gartens geschult. Die Studenten besprechen mit Gärtnern und Therapeuten Ansätze für neue Therapien und lernen von bestehenden funktionierenden Konzepten.
7. Analyse von gartentherapeutischen Einrichtungen, Verteidigung der Hausarbeit
Viele Einrichtungen für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen entsprechen lediglich den baulichen Standards, die der Gesetzgeber vorschreibt. Gartentherapeuten lernen in diesem Modul, darüber hinaus zum Wohlbefinden und zur Linderung der Leiden von Patienten und Bewohnern solcher Einrichtungen beizutragen.
Die Abschlussarbeiten befassen sich schwerpunktmäßig mit der Analyse anerkannter gartentherapeutischer Einrichtungen. Die Studenten beleuchten die unterschiedlichen Ansatzpunkte der Therapieeinrichtungen und vernetzen ihr Wissen in Vorträgen und Gruppendiskussionen. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer mündlichen Prüfung vor der Prüfungskommission. Im ersten Teil wird das Thema der Hausarbeit vertieft. Der zweite Teil der Prüfung ist eine fachliche Vertiefung des gesamten Ausbildungsinhaltes.